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BenBE's humble thoughts Thoughts the world doesn't need yet …

08.03.2009

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Filed under: Allgemein — Schlagwörter: , , , , — BenBE @ 19:44:09

Ich bin nun wirklich niemand, der sich darüber übermäßig freut, wenn einmal etwas im Briefkasten ist; und sei’s nur, dass mir der Weg dorthin – wenn man die Vorzüge eines elektronischen Briefkastens mit integriertem Aktenordner gewohnt ist – viel zu weit ist. Wobei einen Vorteil hat diese Analogtechnik ja: Wenn man Spam bekommt, dann wenigstens in Formaten, die bereits rein äußerlich nach einer Filterung schreien. Nur manchmal bedarf es noch dieser antiquierten Art, Informationen von A nach B zu befördern.

Als ich auf der Suche nach einem neuen Provider durch Umwege (in einem Forum gefragt, ob jemand einen günstigen Provider für FOO kennt, der BAR anbietet wobei BAZ unterstützt wird, eine Antwort von QUX erhalten, der über eine Suchmaschine freier Wahl einen Suchtreffer für Angebot XYZZY erhielt, welches er für würdig empfand, dieses mir über besagten Kanal wieder mitzuteilen*) zu einem Angebot gekommen war, und auch längeres Studium der AGB sowie anderer abführend wirkender Quellen hieran nicchts wesentlich änderten, wurde der Server (ein RPS-II bei OVH) bestellt.

Das Paket enthält einen Intel Atom Dual mit 2x 1.6 GHz, 1024 MB RAM (zzgl. 2GB Swap), sowie 10 GB HDD (erweiterbar für einen kleinen Obulus an den Anbieter). Als System läuft ein Debian. Die Netzwerk-Anbindung ist 100MBit\s als Flat, wobei native IPv6-Konnektivität vorhanden ist.

Nach dem die Bestellung an sich binnen 2 Tagen abgewickelt war, erfuhr ich kurz nach Eingang der Zahlung, dass der Anbieter gern überprüfen würde, dass meine Anschrift korrekt sei. Da es eine deutsche Niederlassung gibt, geht man bei Verwendung des Common Sense 1.0 stark davon aus, gerade unter dem Gesichtspunkt von Kostensparen 2.0, dass dies auf dem kürzesten Wege geschehen würde. Aber gut. Wer verwendete diese Tools schon noch.

Die umgangssprachlich etablierte Bezeichnung Snailmail für die analoge Vorgehensweise, auf Papier befindliche Informationen von A nach B zu transportieren ist – von Ausnahmen einmal abgesehen – die korrekte Bezeichnung für das, was basierend auf Murphy’s Gesetz zu erwarten war: Nach Absenden des Briefes an einem Freitag abend, aus den wunderschönen Gefilden in Roubaix, war mit einer Lieferung pünktlich zum Samstag also nichts mehr. Auch am Montag konnte mir die Post leider keine Freude machen, da immer noch kein Brief mit der Zielländerkennung „ALLEMAGNE“ in den Briefkasten eingeworfen wurde. Auch am Dienstag glänzte dieser Brief durch Abwesenheit. Erst mittwochs war es mir möglich, den Brief, in dem lediglich eine Benutzerkennung sowie eine 10-Stellige Zahl enthalten waren (der Brief war wieder erwarten auf Deutsch getemplated), in Empfang zu nehmen und damit für eine Verarbeitung meiner Bestellung zu sorgen.

Davon ausgehnd, dass ich siebeen Tage vorher die Bestellung in Auftrag gegeben habe, und diesmal nicht mein Kreditinstitut, was nicht für seine High-Performance-Bearbeitung von Überweisungen bekannt ist, schuld war, ist eine Reisezeit von 5 Tagen doch nicht zu verachten – gerade, wenn einem zum Zeitpunkt der Bestellung noch etwa 3 Wochen bleiben, einen gesamten Server-Umzug zu planen und durchzuführen.

Dass es dann schon mal in der Eile passiert, dass der automatische Installationsprozess keine Festplatte zuordnet ist da irgendwie nur marginal zu erwähnen (das wurde nach täglichen Anrufen beim Support aber sehr schnell geändert).

Freitag Mittag konnte es dann also mit dem Server-Umzug losgehen – etwa eine Woche später als geplant. Zeit genug, um den alten Server noch etwas zu stressen 😉

* RFC3092-kompatible Variablen dürfen eingesetzt werden

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