{"id":122,"date":"2009-03-08T19:44:09","date_gmt":"2009-03-08T19:44:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.benny-baumann.de\/?p=122"},"modified":"2009-03-08T19:45:31","modified_gmt":"2009-03-08T19:45:31","slug":"sie-haben-post","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.benny-baumann.de\/?p=122","title":{"rendered":"Sie haben Post"},"content":{"rendered":"<p>Ich bin nun wirklich niemand, der sich dar\u00fcber \u00fcberm\u00e4\u00dfig freut, wenn einmal etwas im Briefkasten ist; und sei&#8217;s nur, dass mir der Weg dorthin &#8211; wenn man die Vorz\u00fcge eines elektronischen Briefkastens mit integriertem Aktenordner gewohnt ist &#8211; viel zu weit ist. Wobei einen Vorteil hat diese Analogtechnik ja: Wenn man Spam bekommt, dann wenigstens in Formaten, die bereits rein \u00e4u\u00dferlich nach einer Filterung schreien. Nur manchmal bedarf es noch dieser antiquierten Art, Informationen von A nach B zu bef\u00f6rdern.<!--more--><\/p>\n<p>Als ich auf der Suche nach einem neuen Provider durch Umwege (in einem Forum gefragt, ob jemand einen g\u00fcnstigen Provider f\u00fcr FOO kennt, der BAR anbietet wobei BAZ unterst\u00fctzt wird, eine Antwort von QUX erhalten, der \u00fcber eine Suchmaschine freier Wahl einen Suchtreffer f\u00fcr Angebot XYZZY erhielt, welches er f\u00fcr w\u00fcrdig empfand, dieses mir \u00fcber besagten Kanal wieder mitzuteilen*) zu einem Angebot gekommen war, und auch l\u00e4ngeres Studium der AGB sowie anderer abf\u00fchrend wirkender Quellen hieran nicchts wesentlich \u00e4nderten, wurde der Server (ein <a href=\"http:\/\/www.ovh.de\/privatperson\/produkte\/rps2.xml\">RPS-II<\/a> bei <a href=\"http:\/\/www.ovh.net\/\">OVH<\/a>) bestellt.<\/p>\n<p>Das Paket enth\u00e4lt einen Intel Atom Dual mit 2x 1.6 GHz, 1024 MB RAM (zzgl. 2GB Swap), sowie 10 GB HDD (erweiterbar f\u00fcr einen kleinen Obulus an den Anbieter). Als System l\u00e4uft ein Debian. Die Netzwerk-Anbindung ist 100MBit\\s als Flat, wobei native IPv6-Konnektivit\u00e4t vorhanden ist.<\/p>\n<p>Nach dem die Bestellung an sich binnen 2 Tagen abgewickelt war, erfuhr ich kurz nach Eingang der Zahlung, dass der Anbieter gern \u00fcberpr\u00fcfen w\u00fcrde, dass meine Anschrift korrekt sei. Da es eine deutsche Niederlassung gibt, geht man bei Verwendung des Common Sense 1.0 stark davon aus, gerade unter dem Gesichtspunkt von Kostensparen 2.0, dass dies auf dem k\u00fcrzesten Wege geschehen w\u00fcrde. Aber gut. Wer verwendete diese Tools schon noch.<\/p>\n<p>Die umgangssprachlich etablierte Bezeichnung Snailmail f\u00fcr die analoge Vorgehensweise, auf Papier befindliche Informationen von A nach B zu transportieren ist &#8211; von Ausnahmen einmal abgesehen &#8211; die korrekte Bezeichnung f\u00fcr das, was basierend auf Murphy&#8217;s Gesetz zu erwarten war: Nach Absenden des Briefes an einem Freitag abend, aus den wundersch\u00f6nen Gefilden in Roubaix, war mit einer Lieferung p\u00fcnktlich zum Samstag also nichts mehr. Auch am Montag konnte mir die Post leider keine Freude machen, da immer noch kein Brief mit der Ziell\u00e4nderkennung &#8222;ALLEMAGNE&#8220; in den Briefkasten eingeworfen wurde. Auch am Dienstag gl\u00e4nzte dieser Brief durch Abwesenheit. Erst mittwochs war es mir m\u00f6glich, den Brief, in dem lediglich eine Benutzerkennung sowie eine 10-Stellige Zahl enthalten waren (der Brief war wieder erwarten auf Deutsch getemplated), in Empfang  zu nehmen und damit f\u00fcr eine Verarbeitung meiner Bestellung zu sorgen.<\/p>\n<p>Davon ausgehnd, dass ich siebeen Tage vorher die Bestellung in Auftrag gegeben habe, und diesmal nicht mein Kreditinstitut, was nicht f\u00fcr seine High-Performance-Bearbeitung von \u00dcberweisungen bekannt ist, schuld war, ist eine Reisezeit von 5 Tagen doch nicht zu verachten &#8211; gerade, wenn einem zum Zeitpunkt der Bestellung noch etwa 3 Wochen bleiben, einen gesamten Server-Umzug zu planen und durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Dass es dann schon mal in der Eile passiert, dass der automatische Installationsprozess keine Festplatte zuordnet ist da irgendwie nur marginal zu erw\u00e4hnen (das wurde nach t\u00e4glichen Anrufen beim Support aber sehr schnell ge\u00e4ndert).<\/p>\n<p>Freitag Mittag konnte es dann also mit dem Server-Umzug losgehen &#8211; etwa eine Woche sp\u00e4ter als geplant. Zeit genug, um den alten Server noch etwas zu stressen \ud83d\ude09<\/p>\n<p>* RFC3092-kompatible Variablen d\u00fcrfen eingesetzt werden<\/p>\n<p class=\"wp-flattr-button\"><a href=\"https:\/\/blog.benny-baumann.de\/?flattrss_redirect&amp;id=122&amp;md5=315313bbbe1e29371f64ea527784744a\" title=\"Flattr\" target=\"_blank\"><img src=\"http:\/\/blog.benny-baumann.de\/wp-content\/plugins\/flattr\/img\/flattr-badge-large.png\" srcset=\"http:\/\/blog.benny-baumann.de\/wp-content\/plugins\/flattr\/img\/flattr-badge-large.png\" alt=\"Flattr this!\"\/><\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin nun wirklich niemand, der sich dar\u00fcber \u00fcberm\u00e4\u00dfig freut, wenn einmal etwas im Briefkasten ist; und sei&#8217;s nur, dass mir der Weg dorthin &#8211; wenn man die Vorz\u00fcge eines elektronischen Briefkastens mit integriertem Aktenordner gewohnt ist &#8211; viel zu weit ist. 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